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Thema im Dezember
Nicht nur in Bethlehem geboren



Die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. Menschlichkeit zeigt sich im Handeln und Tun. Dabei ist der Mensch das einzige Lebewesen auf diesem Planeten, dessen Streben schon immer von einer Vision und dem Wunsch nach Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit bestimmt war. Der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit und einem glücklichen Leben für alle durchzieht die Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden. Allein in der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts stehen große Errungenschaften, wie die Überwindung des Apartheitsystems in Südafrika (1993) und die Überwindung der innerdeutschen Mauer (1989) neben so furchtbaren Entgleisungen wie den „killing fields“ in Kambodscha unter Pol Pot (1975-79), die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Hutu und Tutsi in Ruanda (1994) oder das Massaker an wehrlosen Zivilisten in Szebreniza (1995), um nur einige Beispiele zu nennen. Die Frage, die bis heute nicht schlüssig beantwortet ist, lautet: „Warum gab und gibt es Krieg und Blutvergießen unter den Menschen, die sich doch im Grunde ihres Herzens nach einer friedlichen Welt sehnen?“ Und weiter: „Wie lässt sich das alles mit dem Prinzip der Vernunft vereinbaren, worauf die Spezies ‚homo sapiens’ doch so stolz ist?“

Der Mensch, so ist es zumindest in der Bibel nachzulesen, sollte die Krönung des göttlichen Schöpfungswerks sein. Aber anscheinend muss er sich erst dahingehend entwickeln. Angefangen vom homo habilis, dem geschickten Mensch, der Steine und Hölzer als Werkzeuge benutzt, über den homo erectus als Feuerbändiger und Großwildjäger hat er sich schließlich zum heutigen homo sapiens entwickelt, dem denkenden und vernunftbegabten Menschen. Es steht ihm jetzt eine weitere Entwicklungsstufe bevor, nämlich die zum homo amans, einem Menschen mit hoher emotionaler Kompetenz und ausgeprägten Herzensqualitäten. Erst wenn das Herz und nicht bloße Vernunft und Kalkül im Zentrum des menschlichen Lebens stehen, wird es dem Menschen gelingen, eine friedliche Welt zu errichten.

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