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Tag der offenen Tür in der Neumühle


04.06.2017

Nach dem vorabendlichen Gewittersturm hatte sich zum „Tag der offenen Tür“ am Pfingstsonntag zum Glück die Sonne wieder eingestellt. Besucher, die durch Zeitungsannoncen, Plakate und Einladungen in Briefkästen in Bad Camberg und Umgebung darauf aufmerksam wurden, konnten ab 15:00 Uhr ein buntes Kulturprogramm im großen Saal der Neumühle erleben, das für jeden Geschmack etwas bereithielt.

Dem frischen Auftakt von drei Liedern junger Nachwuchstalente folgten beliebte US-Klassiker der 1960er Jahre, gesungen von James Houston, einem schwarzen Sänger aus Schweden, und begleitet von Hans Campman, einem Klaviervirtuosen aus Holland. Als Intermezzo zwischen den Redebeiträgen erfolgte eine Darbietung der „Träumerei“ von Robert Schuhmann, einfühlsam gespielt von der Japanerin Erika Kamura. Den Abschluss bildete ein Chor aus Gießen mit einem französischen Lied aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und dem Evergreen „Wonderful World“.

Der Vorsitzende der Familienföderation, Dr. Dieter Schmidt, erläuterte in seiner Begrüßung, dass der Verein im Jahr 1973 – damals noch bekannt als Vereinigungskirche - die Neumühle erworben und restauriert hatte. Viele Gäste kannten das Gebäude noch als Gastwirtschaft oder als Pferdehof und begutachteten die baulichen Veränderungen der letzten Jahre, die die 1622 erstmals urkundlich erwähnte alte Mühle im Wörsbachtal in ein modernes Tagungszentrum verwandelt hatten. Die Familienföderation veranstaltet hier Seminare über spirituelle Themen und Familienwerte und organisiert Hochzeiten und Kinder- und Jugendfreizeiten. Die beiden Häuser, romantisch eingebettet in Wiesen und Wald, können auch von anderen Gruppen für Veranstaltungen gebucht werden. (Seminarhaus Neumühle)

Karl-Christian Hausmann führte durch das Programm und erklärte kurz die Ziele der Universal Peace Federation (UPF), deren Vorsitz er in Deutschland führt. Arnold Raffin stellte die ebenfalls von Rev. und Frau Moon gegründete International Relief Friendship Foundation (IRFF) vor. Während UPF weltweit als Friedensorganisation mit Beraterstatus an der UNO arbeitet, gewährt IRFF direkte Unterstützung für ausgewählte Hilfsprojekte.


Besonders berührt waren die Zuhörer vom Vortrag des Mathias Monzebe aus der Republik Zentralafrika, der mit seiner Familie seit Jahren in Berlin lebt. Er sprach über das von ihm gegründete Schulprojekt in seinem Heimatland, das u.a. durch Spenden von IRFF ermöglicht wird. Der letzte Redner war Rüdiger Gräber aus Karlsruhe, der als Friedensbotschafter der UPF regelmäßig interreligiöse Aktivitäten auf der Insel Mauritius initiiert und begleitet.

Bei Kaffee und Kuchen aus dem Steinofen gab es Gelegenheit zum Austausch und Verweilen an den draußen aufgestellten Pavillons mit Tischen und Bänken. Der „Tag der offenen Tür“ war das Ende des jährlichen „Pfingstfestivals“, das hunderte Mitglieder und Gäste aus ganz Deutschland mit Sportwettbewerben und kulturellen Veranstaltungen angezogen hatte. Kunstinteressierte konnten an diesem Wochenende 100 Werke von 26 Künstlern überall im Haus entdecken und bewundern.


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