Frankfurter Buchmesse 2015 - Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung e.V. - Deutschland: FFWV Deutschland | FFWPU Germany

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Frankfurt, 16.10.2015

Ist Versöhnung und Freundschaft zwischen den Religionen überhaupt möglich? Und was sagen die religiösen Traditionen selbst dazu? Mit vergleichenden Texten aus den Heiligen Schriften der Weltreligionen wollte die Universal Peace Federation (UPF) Frankfurt, die Familienföderation Frankfurt und der Kando-Verlag zeigen, dass dies durchaus erwünscht und möglich sei.

Einladungen für eine Lesung aus der World Scripture - A Comparative Anthology of Sacred Texts (Dr. Andrew Wilson, Editor) wurden vom Stand des Kando Verlags auf der Frankfurter Buchmesse ausgegeben. Es kamen dann auch etwa 30 Teilnehmer, darunter viele Jugendliche.

Martin van Kampen führte durch das Programm und begann mit einem Zitat von Thomas Fletcher, ehem. Botschafter für England im Libanon: „The real dividing line is not between Christianity and Islam, Sunni and Shia, East and West. It is between people who believe in coexistence, and those who don’t.”

Monika Kunde präsentierte eine kurze Einführung zur Entstehung der World Scripture. Dies geschah noch unter der Vorgängerorganisation der  heutigen UPF, der Interreligious Federation for World Peace (IFWP). Über 40 Akademiker und Religionsgelehrte aus allen großen Traditionen haben daran teilgenommen und nach fünf-jähriger Arbeit 1991 die World Scripture zusammengestellt.

Nach einem musikalischen Beitrag „Your raise me up“ von Margaret Staudinger und Fritz Piepenburg ging es zur ersten Lesung, jeweils als englischer Orginaltext und in deutscher Übersetzung, gelesen von Solinde Röhring. Die Zitate stammten aus Kapitel 19 Für das Wohl anderer leben: „Vergebung und Versöhnung.“ Schnell wurde klar aus Zitaten der Samanasuttam (Jainismus), Koran (Islam), Mischna Joma (Judentum) und Levitikus (Altes Testamtent), dass Gott Versöhnung und Vergebung Rache und Sühne vorzieht.

Nach einer selbstkomponierten Gitarrenmeditation von Marcel Lichner wurden die Lesungen fortgesetzt. Sprüche aus Adi Granth (Sikhismus), Matthäus Evangelium (Christentum) I Ching (Konfuzianismus und Taoismus) und von Rev. Sun Myung Moon (Familienföderation) unterstrichen die Suche nach Frieden und Harmonie in und zwischen den Religionen. „Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, das dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe“, lehrt Jesus in Mt 5,23.

Nach einer weiteren musikalischen Einlage (The Lord bless you and keep you; John Rutter) endete die Veranstaltung mit dem Hinweis,  dass man das Buch World Scripture auch online lesen kann unter www.unification.net/ws.

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